Es ist vollbracht! Seit diesem Wochenende sind die letzten Zweifel am Aufstieg des SSV Marina Wendtorf in die Kreisliga Plön durch den überlegenen 5:1-Sieg beim TV Grebin beseitigt.
Der Gast aus Wendtorf spielte von der ersten Minute an fleißig nach vorne, ein Tor gelang jedoch lange Zeit nicht. Erst kurz vor der Halbzeit erzielte Koch das einzige Tor vor der Pause. Danach machte sich vor allem die Einwechslung Petersens durch Trainer Holst bemerkbar, dem drei Tore gelangen. Zusätzlich traf Christoph nach schöner Kombination mit Langhoff, nachdem sich die Marina durch mehr oder wenige unnötige und deswegen auch kostspielige Ampelkarten doppelt geschwächt hatte. Zunächst erwischte es Koch im Anschluss an ein vom Schiedsrichter für strafstoßwürdig befundenes Vergehen. Es folgte Korf, der bereits gelbverwarnt in bester Kahn`scher Manier den Ball über die Torlinie boxte.
Nun ist der Fokus der Marinesen bereits auf das nächste Ziel, die Meisterschaft, gerichtet. Hauptkonkurrent hierbei ist der Raisdorfer TSV II, gegen den es am letzten Spieltag zu einem echten Endspiel kommen könnte.
Der Nachholspieltag vom Dienstag hat alle Hobbymathermatiker dazu veranlasst, den Rechenschieber aus der Schublade zu kramen und zu der Gewissheit zu kommen, dass der Marina drei Punkte aus den letzten fünf Spielen genügen, um den Aufstieg in die Kreisliga zu besiegeln. So ist das Spiel in Grebin am morgigen Samstag einer von fünf Matchbällen, den das Team verwandeln muss.
Diese Konstellation erst ermöglicht hat die Begegnung gegen den einstmals gefürchteten, in letzter Zeit aber erlahmten Kontrahenten aus Behrensdorf. Das Team von der Küste ist vom Aufstiegsaspiranten zum Abstiegsaspiranten mutiert und bot, angereist mit gerade einmal elf Spielern, die Notbesetzung auf. Der SSV musste noch einmal auf den gesperrten Möller verzichten (der nun wieder spielberechtigt ist) und zusätzlich auf Spielmacher Langhoff, der - ganz der Jungstarschnösel ;) - auf Sylt entspannte. Wer sich jetzt an Manchester und die zweite Garde erinnert fühlt, irrt: Ansonsten schöpfte Achim Holst aus dem Vollen.
Die Partie bot den Zuschauern eine an das Wetter angepasste Geschwindigkeit, aber auch eine deutlich überlegene Marinesen-Mannschaft. Zwar hatte der VfB bereits nach drei Minuten die Chance zur Führung, zeigte sich in der Folge aber zahnlos. Die Marina zog ein sehenswertes Spiel auf und kam durch Petersen (2), Korf, Lüders und Koch zu einem verdienten 5:0-Heimsieg, der nie gefährdet war.
Das morgige Spiel beim TV Grebin ist für Marina die Gelegenheit, einen ersten Strich unter eine erfolgreiche Saison zu ziehen, die nach dem Willen aller mit dem Meistertitel am 28. Mai gipfeln soll. Anstoss ist um 15.30 Uhr.