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Die Marina Allstars
Author: Henrik Braune -  24.11.2009
Sa, 14. Nov 2009 14:30 Uhr
TSV Stein
TSV Stein 2
2:4
SSV Marina Wendtorf
SSV Marina Wendtorf

Marina:
1 Pörschke - 2 Utz, 4 Busch, 3 Glapa - 10 Miropolski, 6 Braune, 7 Bhatti, 11 Krumpt - 5 Becker (C) - 8 Waldaukat, 9 Bobsien (12 Korf) (13 Hansen)

Tore:
1:0, 2:0, 2:1 Korf, 2:2 Miropolski, 2:3 Utz, 2:4 Braune
Sa, 21. Nov 2009 16:00 Uhr
SSV Marina Wendtorf
SSV Marina Wendtorf
3:0
TSV Plön
TSV Plön 2

Marina:
1 Pörschke - 2 Pusch (14 Barre), 4 Busch, 3 Glapa - 7 Schreiner (11 Schmidt-Luckardt), 6 Bhatti, 5 Braune, 8 Hansen - 10 Krumpt - 13 Marr, 9 Bobsien (12 Waldaukat)

Tore:
1:0 Busch (FE), 2:0 Krumpt, 3:0 Bobsien

Wer ein Fan der Computerspiel-Serie FIFA ist, kennt sicher auch die zu Beginn einer Karriere gesperrten Allstar- und Classic-Teams. Teams also, deren Zugehörigkeit nur das "Who is who" und nur der "Creme de la Creme" der Fußball-Historie zustand. Früher musste man sich so mühselig Spieler für Spieler freispielen, bis die Mannschaft um Beckenbauer und Pele endlich stand. Um den Bogen hin zur Marina nun also zu spannen: Wer am Samstag zufällig in der Guiseppe Marina Arena vorbeisah (die übrigens jetzt ihren Titel an der Bande trägt - vielen Dank an Herrn Korf für dieses Engagement), fühlte sich wohl so, als hätte er soeben das Allstar-Team von FIFA 98 freigespielt. Denn es spielten nicht die verhätschelten Fußball-Millionarios von heute (wir denken an Till Lüders und den kleinen Zar), sondern die alten Recken der Marina-"Hall of Fame": Nicht nur der Jungbrunnen Pusch kam zu einem umjubelten Comeback, auch der Rollo Marr probte den Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt. Ironie dieser Geschichte: Auf des Gegners Seite stand ihm kein Geringerer gegenüber als Ex-Coach und Weggefährte Kalle Kaun, der den Kasten der TSV-Reserve hütete. Um die Liste der Wiederkehrer zu komplettieren, muss auch Ento Barre genannt werden, der einen Besuch in der Heimat dazu nutzte, seine Kondition auf den Prüfstand zu stellen. Summa Summarum trat die Marina also ohne sechs Stammspieler an. Wer nun dachte, dieser Umstand müsse zwnagsläufig in einer Niederlage münden, wurde grandios wiederlegt. Glatt mit 3:0 wurden die jungen Gäste mit dem Gefühl heimgeschickt, die Überlegenheit und das Chancenplus nicht in Zählbares umgemünzt zu haben. Denn eines sicher: Am Wochenende gewann die Marina zum ersten Mal in dieser Saison ein Spiel, in dem sie insgesamt unterlegen war (zuletzt verhielt es sich meist anders herum). Dass der Sieg nicht als glücklich bezeichnet werden muss, liegt einzig und allein an Keeper Michael Pörschke, der mit seinen Glanzparaden vor der Pause aktiv die drei Punkte festhielt. Zwei Reaktionen kahnschen Ausmaßes verhalfen der Marina zum 2:0 Pausenstand nach Treffern von Busch (Elfmeter nach Foul an Marr) und Krumpt (nach eindrucksvollem Solo).

Nach der Pause das gleiche Bild: Die jungen Plöner hatten ein Übergewicht, waren im Abschluss letztlich aber nicht zwingend genug. So flachte das Spiel über die Zeit ab (auch durch aufkommende Diskussionen) und Bobsien genügte nach Schuss und Glnzparade von Kaun die eine Chance, um den entscheidenden Treffer zu erzielen. Kurz vor Ende vergab der SSV dann leichtfertig weitere Möglichkeiten, die sich aufgrund der Liberoauflösung des TSV ergaben. Doch wäre ein höheres Ergebnis in der Summe auch nicht gerecht gewesen. So kann sich die Marina über drei kaum geglaubte Punkte freuen und erwartet für die beiden letzten Spiele vor der Winterpause die Rückkehr der verhinderten Leistungsträger zurück. Am Freitag wartet das hoffentlich stattfindende Auswärtsspiel beim VFB Behrensdorf und am 5. Dezember vor der Weihnachtsfeier dann der Heimschlager gegen den Tabellenführer Kirchbarkau.

 
2te: Kreisliganiveau
Author: Tim Röhlk -  08.11.2009

Anders als im letzten Heimspiel gegen die Vertretung des Raisdorfer FC 06, in dem man nur phasenweise guten Fußball bot, aber trotzdem 3 Zähler holte, musste man in Giekau trotz der vielleicht besten Saisonleistung ohne Punkte die Heimreise antreten.

Auch wenn die 1B aus Wendtorf bislang nicht grade Angst und Schrecken in der C-Klasse verbreitete, schlotterten beim Gegner wohl die Knie, so dass man die Mannschaft mit Spielern der spielfreien Kreisligamannschaft auffüllte. Zunächst schien diese Maßnahme aber nicht aufzugehen. Benni hatte den in der Kreisliga treffsicheren Lorenzen zunächst wunderbar im Griff und die Marina stürmte beherzt drauf los. Schnell ergaben sich die ersten dicken Möglichkeiten, während hinten die Abwehr sicher stand. Bereits nach 15 Minuten brachte Bobby uns mit 1:0 in Führung. Dies führte dazu, dass beim Gastgeber mit Meggers ein weitere Leistungsträger der ersten Mannschaft eingewechselt wurde um die Offensive zu stärken. Allerdings sollte sich das zunächst nicht auszahlen, da Janner einen Fehler der Hintermannschaft eiskalt ausnutze und das 2:0 erzielte. Die Giekauer schaltete nun einen Gang höher und nahmen zusehends das Heft in die Hand. So dauerte es auch nicht lange bis Lorenzen sich gegen drei Mann durchsetzte und den wieder einmal starken Folke im Tor keine Chance ließ. Aber wer jetzt damit rechnete, dass die Marina aufstecken würde, sah sich getäuscht. Kurze Zeit später war es Hristov, der nach einer Ecke am langen Pfosten goldrichtig stand und den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Zu unserem Leidwesen musste wir kurz vor der Pause den erneuten Anschlusstreffer hinnehmen, als ein Missverständnis in der Hintermannschaft zu einem Eigentor durch Reemtsi führte.

Nach dem Wechsle dominierte der Gastgeber das Geschehen und kam bereits in der 57. Minute zum Ausgleichstreffer, als man nach einem langen Einwurf zu unkonzentriert war. Trotzdem war die Marina immer wieder gefährlich, da beim Gastgeber die Qualität nur in der Offensive zu finden war. Als die Kräfte aber langsam nachließen wurden die Entlastungsangriffe weniger und Janner und Bobby mühten sich als Einzelkämpfer meist vergeblich. So kam es wie es kommen musste. Nach einer schönen Kombination war es Meggers, der alleine vor Folke auftauchte und den Ball in Richtung langes Eck schob, wo ein Giekauer Angreifer das Leder über die Linie drückte. In den letzten 15 Minuten warf die Marina nochmals alles nach vorne, doch wollte der Ausgleich nicht gelingen. Kurz vor Schlusspfiff führte ein Konter der Gastgeber, der zum 5:3 abgeschlossen wurde zur Vorentscheidung. Puschis Freistoß, der über den Körper eines Giekauers noch den Weg ins Tor fand, war dann leider nur noch Ergebniskosmetik. Nach dem Schlusspfiff fiel der Jubel beim Gastgeber ziemlich bescheiden aus. Hatte man sich doch trotz Ligaunterstützung nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Was unter Strich jedoch bleibt ist eine bittere 4:5 Niederlage, die es gilt im nächsten Auswärtsspiel beim SC Kaköhl wieder vergessen zu machen.      

 
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