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Vierter = A****beschmierter?
Author: Henrik Braune -  26.04.2010
Sa, 24. April 2010 16:00 Uhr
SSV Marina Wendtorf
SSV Marina Wendtorf
2:0
SC Kaköhl
SC Kaköhl

Marina:
1 Pörschke - 2 Kohlmorgen, 7 Braune, 3 Waldaukat - 6 Barth (Utz), 5 Becker (C), 8 Langhoff, 4 Schreiner - 10 Lüders - 9 Schulz, 11 Bobsien (Marr)

Tore:
1:0 Schulz, 2:0 ET

Auch das elfte Spiel in Folge bleibt die Marina ungeschlagen - und ist doch nicht der Gewinner des Spieltages. Die Festung Guiseppe Marina hält weiter, der Abstand zu Platz 5 beträgt inzwischen satte 15 Punkte - und doch ist der Abstand zu Platz 3 seit der Winterpause nicht geschmolzen. Das alles lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Einen verdienteren Vierten hat es in dieser Klasse lange nicht gegeben.

Am Wochenende gelang der Marina gegen den Zweiten und als Favorit (mit dem besten Sturm der Liga) angereisten SC Kaköhl ein verdienter 2:0-Sieg. Zwar trat das Fehlen der starken Spitze Schefer offensichtlich zu Tage, doch auch die Marina litt wieder einmal unter einem stark ersatzgeschwächten Kader (Assmann, Hansen, Miropolski, Korf, Glapa, Harms, Krumpt, Bhatti, Künzel fehlten am Wochenende). Doch dieser Umstand geriet am Sonnabend nicht zum Nachteil: Eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung sorgte für eine kompakte Defensive, die praktisch nur Chancen durch Standards zuließ und im Gegenzug zu mehreren Möglichkeiten kam. Rückkehrer Schulz erzielte das 3. Tor im vierten Spiel und sorgte vor der Halbzeit für das nötige Selbstvertrauen. Den "Dreier" besiegelte schließlich ein Eigentor nach Hereingabe des starken Langhoff. Lobend erwähnt werden muss auch Lüders, der nach langer Verletzung zur Sicherheit findet, der in ungewohnter Manndeckerposition stark debütierende Waldaukat, der sich nahtlos ins Team einfügende Neuzugang Barth und auch Winterpausen-Neuzugang Kohlmorgen, der Kaköhls Will in seinem Spieltrieb so eingrenzte, dass dieser letztlich ausgewechselt wurde. Insgesamt kam der Marina deutlich entgegen, dass ein Gegner in Guiseppe Marina auftrat, der ebenso das Spiel gestalten wollte. Geleitet wurde die Partie von Schiedsrichter Wronski, der ebenfalls eine sehr gute Leistung ablieferte und das in früheren Partien hitzige Duell zwischen Marina und Kaköhl zu einem Fairneßgipfel werden ließ.

 

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Entschlossener Blick - nicht nur beim Comebacker Schulz.

Bei allem Lob für die Leistung gegen Köhl soll nicht unerwähnt bleiben, dass die drei vorhergehenden Spiele eine mittlere Katastrophe darstellten.Das Unentschieden gegen Hesenstein markierte dabei den Anfang einer spielerischen Armut, die sich duch die folgenden Partien zog - mit dem Unterschied, dass es gegen am Ende neun Hessensteiner nicht zum erlösenden Tor reichte, wohingegen selbiges in Barsbek (3:0) und Bösdorf (3:2) immerhin gelang. Gerade in Bösdorf war es am Donnerstag letztlich mehr Glück als Verstand, dass die drei Punkte mit auf den Heimweg genommen werden durften.

In der kommenden Woche reist die Marina nun zur SG Kühren - dort sind noch einmal drei Punkte zu gewinnen, die helfen sollen, den vierten Rang zu sichern.

 
2te: Das Überzahl-Syndrom
Author: Tim Röhlk -  19.04.2010

Ja, auch die Marina 1b spielt im Jahr 2010 noch Fußball. Die Rückrunde startete mit dem Heimspiel gegen den VFB Behrensdorf (nur Statistiker erinnern sich an die angeblich schon drei zuror absolvierten Pflichtspiele) und das Trainerteam um Taktikfuchs Robert Wasmund mussten tief in die Trickkiste greifen und besetzten die vakante Position im Tor mit Janner. Der Gegner schein einigermaßen verwirrt und begann das Spiel daher mit 10 anstatt 11 Spielern. Doch noch mehr verwirrt schienen die eigenen Spieler zu sein, denn die ersten 45 Minuten konnte man getrost vergessen. Mit einem verdientem 0:1 ging es in die Pause. Eine laute Kabinenpredigt und einige Umstellungen sollten dann zur Wende führen. Und zum Glück musste man nicht mehr in Überzahl agieren, denn die Behrensdorfer hatten nun auch 11 Spieler zur Verfügung. Gregor und der starke Jean-Marie sorgten für die Wende und drehten das Spiel. Doch eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft nutzen die Gäste zum Ausgleich. Aber wieder war es Gregor, der sich kurz vor dem Ende ein Herz fasste und den Ball unnachahmlich zum 3:2 Sieg in die Maschen drosch.

Mit einem Sieg im Derby gegen Schönberg sollte der Aufwärtstrend fortgeführt werden. Mit Rückkehrer Krister im Tor sollte der Auswärtserfolg gelingen. Trotz konzentrierter Anfangsphase und guten Möglichkeiten, musste die Marina wieder einem Rückstand hinterherlaufen. In der Folge sorgten immer wieder Eckbälle für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Eine dieser Standards sorgte dann noch vor dem Seitenwechsel für den Ausgleich. Bei der butterweich hineingeschlagenen Ecke von Heiko, blieb mir gar nichts anderes übrig als diese im Tor unterzubringen. Trotzguter Gelegenheiten sollte der Führungstreffer erst Mitte der zweiten Halbzeit gelingen. Wieder war ein Eckball vorrausgegangen, bei der Janner das Leder zunächst per Seit-/Fallrückzieher an die Latte bugsierte und Homer goldrichtig stand und aus kurzer Distanz abstaubte. Leider wurde es nun vernachlässigt den Sack endgültig zu zumachen und wieder sollte eine Überzahlsituation für uns kein gutes Omen sein. Die Schönberger verloren 10 Minuten vor Schluss einen Spieler per Feldverweis und wir die komplette Grundordnung. Schnelle Ballverluste und Unkonzentriertheiten, luden die nunmit Mann und Maus stürmenden Gastgeber zu Chancen ein. Nur einer gehörigen Portion Glück udn einem starken Krister im Tor, war es zu verdanken, dass ie Führung bis in die Nachspielzeit bestand hatte. Aber ein folgenschwer Blackout in allerletzterSekunde bedeutete doch noch die Punkteteilung. Ein 2:2 Unentschieden, dass sich wie eine Niederlage anfühlt.

Nun gilt es also in der kommenden Woche beim Heimspiel gegen Hessenstein wieder einen Sieg einzufahren. Es bleibt fast zu hoffen, dass der Gegener diesmal über 90 Minuten mit 11 Mann das Spiel bestreiten "muss".

 
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