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Sa, 24. April 2010 16:00 Uhr
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SSV Marina Wendtorf
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2:0
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SC Kaköhl
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Marina: 1 Pörschke - 2 Kohlmorgen, 7 Braune, 3 Waldaukat - 6 Barth (Utz), 5 Becker (C), 8 Langhoff, 4 Schreiner - 10 Lüders - 9 Schulz, 11 Bobsien (Marr)
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Tore: 1:0 Schulz, 2:0 ET
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Auch das elfte Spiel in Folge bleibt die Marina ungeschlagen - und ist doch nicht der Gewinner des Spieltages. Die Festung Guiseppe Marina hält weiter, der Abstand zu Platz 5 beträgt inzwischen satte 15 Punkte - und doch ist der Abstand zu Platz 3 seit der Winterpause nicht geschmolzen. Das alles lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Einen verdienteren Vierten hat es in dieser Klasse lange nicht gegeben.
Am Wochenende gelang der Marina gegen den Zweiten und als Favorit (mit dem besten Sturm der Liga) angereisten SC Kaköhl ein verdienter 2:0-Sieg. Zwar trat das Fehlen der starken Spitze Schefer offensichtlich zu Tage, doch auch die Marina litt wieder einmal unter einem stark ersatzgeschwächten Kader (Assmann, Hansen, Miropolski, Korf, Glapa, Harms, Krumpt, Bhatti, Künzel fehlten am Wochenende). Doch dieser Umstand geriet am Sonnabend nicht zum Nachteil: Eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung sorgte für eine kompakte Defensive, die praktisch nur Chancen durch Standards zuließ und im Gegenzug zu mehreren Möglichkeiten kam. Rückkehrer Schulz erzielte das 3. Tor im vierten Spiel und sorgte vor der Halbzeit für das nötige Selbstvertrauen. Den "Dreier" besiegelte schließlich ein Eigentor nach Hereingabe des starken Langhoff. Lobend erwähnt werden muss auch Lüders, der nach langer Verletzung zur Sicherheit findet, der in ungewohnter Manndeckerposition stark debütierende Waldaukat, der sich nahtlos ins Team einfügende Neuzugang Barth und auch Winterpausen-Neuzugang Kohlmorgen, der Kaköhls Will in seinem Spieltrieb so eingrenzte, dass dieser letztlich ausgewechselt wurde. Insgesamt kam der Marina deutlich entgegen, dass ein Gegner in Guiseppe Marina auftrat, der ebenso das Spiel gestalten wollte. Geleitet wurde die Partie von Schiedsrichter Wronski, der ebenfalls eine sehr gute Leistung ablieferte und das in früheren Partien hitzige Duell zwischen Marina und Kaköhl zu einem Fairneßgipfel werden ließ.
Entschlossener Blick - nicht nur beim Comebacker Schulz.
Bei allem Lob für die Leistung gegen Köhl soll nicht unerwähnt bleiben, dass die drei vorhergehenden Spiele eine mittlere Katastrophe darstellten.Das Unentschieden gegen Hesenstein markierte dabei den Anfang einer spielerischen Armut, die sich duch die folgenden Partien zog - mit dem Unterschied, dass es gegen am Ende neun Hessensteiner nicht zum erlösenden Tor reichte, wohingegen selbiges in Barsbek (3:0) und Bösdorf (3:2) immerhin gelang. Gerade in Bösdorf war es am Donnerstag letztlich mehr Glück als Verstand, dass die drei Punkte mit auf den Heimweg genommen werden durften.
In der kommenden Woche reist die Marina nun zur SG Kühren - dort sind noch einmal drei Punkte zu gewinnen, die helfen sollen, den vierten Rang zu sichern.
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