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Author: Henrik Braune -
09.04.2010
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Mo, 5. April 2010 15:00 Uhr
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SSV Marina Wendtorf
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0:0
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SV Kirchbarkau
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Marina: 1 Pörschke - 2 Kohlmorgen, 4 Braune (C), 3 Glapa - 6 Assmann (Peter, Schreiner), 7 Bhatti (12 Harms), 5 Becker (C) 8 Hansen - 10 Waldaukat (16 Schulz) - 9 Miropolski, 11 Langhoff |
Tore: Fehlanzeige
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Wenn sich zwei Teams zwei Mal in Folge begegnen und dabei kein Tor fällt, dann muss dieses Ergebnis wohl gerecht sein. Das 0:0 im Nachholspiel gegen den SV Kirchbarkau am Ostermontag verhilt beiden Teams zwar nicht zu drei erhofften Punkten. Wohl aber dazu, jeweils einen Nimbus zu waren. Für den Spitzenreiter der A-Klasse bedeutet ds Unentschieden erst den zweiten Punktverlust ohne Niederlage, für die Marina bleibt die weiße Weste daheim erhalten (bei 40:1 Toren).
In einem ästhetisch weniger anspruchsvollen Spiel rieben sich beide Mannschaften in einem insgesamt fair geführten Spiel gegeneinander auf und ließen kaum Torchancen zu. Waren es in der ersten Halbzeit noch die Gäste, die zu großen Torchancen kamen (zwei hundertprozentige Chancen nach schönem Angriff über die rechte Seite wurden vergeben), so überwogen die Spielanteile in der zweiten Halbzeit eher auf Seiten der Marina, die über den 16er hinaus allrdings zu ungefährlich war. Der für die verletzten Stürmer Korf und Bobsien nachgerückte "Comebacker" Steffan Schulz ließ alte Klasse aufblitzen, sorgte stets für Unruhe und kam doch nicht zur sehnlichst erhofften Großchance.
Auch in der Gunst des Schiedsrichters genoss keines der Teams eine Bevorteilung. Entging Kirchbarkau mit Glück einer glasklaren roten Karte (Tackling von hinten an der Mittellinie an Bhatti, der im Anschluss ausgewechselt werden musste), so entschied Schiri Meyer kurz vor Spielende auf Abseits in fragwürdiger Position.
Die geringe Anzahl der Gegentore ist, wie auch diese Begegnung selbst ohne den gesperrten Libero zeigte, kein Zufall und Resultat einer starken, geschlossenen Defensivarbeit. Das Unentschieden ist einerseits sicherlich enttäuschend. Auf der anderen Seite wurde ein Punkt gegen den wohl sicheren Aufsteiger errungen, der seine Stärke hoffentlich auch in den kommenden Wochen ausspielt und gegen die SG Kühren punktet.
Spitzenspiel in Guiseppe Marina: Kirchbarkau dominiert die erste Hälfte.
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Author: Henrik Braune -
05.04.2010
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Sa, 03. April 2010 15:30 Uhr
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SSV Marina Wendtorf
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1:0
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FC Krummbek
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Marina: 1 Pörschke - 2 Bhatti, 4 Braune, 3 Harms - 7 Langhoff, 5 Becker (C), 6 Assmann (14 Hansen) - 10 Lüders (12 Kohlmorgen), 8 Miropolski - 11 Bobsien (13 Waldaukat), 9 Korf (19 Schreiner)
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Tore: 1:0 Becker (55.) |
In seiner "Scheißdreck, Mist, Käse"-Rede vom 8. September 2003 in Island geißelte Bundestrainer Rudi Völler die Medien für die seiner Ansicht nach völlig unverhältnismäßige Kritik an den Leistungen seiner Mannen. Da hatte die Nation offenbar bereits vergessen, dass das als "Rumpelfussball" in die Geschichte eingegangene System Völlers noch gut ein Jahr zuvor zum Einzug ins Endspiel der WM geführt hatte. Die Aufstellung des Finales bereicherten damals Spieler wie Ramelow, Linke, Jeremies oder Neuville. Da rumpelte es teilweise ungeheuerlich!
Die Quintessenz dieser kleinen Geschichte ist nun, dass es oft nicht entscheidet, wie eine Mannschaft spielt, sondern wie sie abschneidet. Nicht jedes Team kann Brasilien sein (und nicht jeder Spieler ein großer Till Lüders) - und manchmal sehen selbst Spiele der Champions League aus wie ... nun ja ... zum Beispiel Marina Wendtorf gegen den FC Krummbek.
Die Guiseppe Marina Arena erlebte gegen den Ortsrivalen wohl den Zuschauerrekord der letzten Jahre (wofür allein der Ortsrivale verantwortlich zeichnete) - und auch ein Spiel, dem es an fußballerischer Dürftigkeit nicht mangelte. Obwohl die Marina in Bestbesetzung antrat (nur Krumpt fehlt weiter langzeitverletzt) und Krummbek durch die Blutauffrischung im Winter wie ein neues Mitgied der A-Klasse wirkte, erreichte das Spiel niemals eine spielerische Klasse. Das war vor allem der Bissigkeit und Kampfkraft (dabei aber immer fair) der Gäste geschuldet, die vor allem im Mittelfeld geschickt die Räume verengten.So ergaben sich sowohl für die Marina als auch für Krummbek praktisch keine zwingenden Torchancen in ganzen 90 Minuten. Lediglich ein gelungener Angriff über den Neuzugang Langhoff führte zum routinierten Abschluss durch Kapitän Becker, der aus fünf Metern verwandelte. Bei aller Kritik an der spielerischen Leistung muss man der Marina diesen Fortschritt anrechnen: Spiele auf des Messers Schneide, die früher noch leichtfertig verschenkt wurden, werden jetzt gewonnen. Wie, ist dann egal.
Der FC konnte sich offensiv selten entfalten, hatte aber im Mittelfeld ein deutliches Übergewicht. Wäre die Saison im Winter gestartet, so kann davon ausgegangen werden, dass der Kreisliga-Absteiger um die vorderen Plätze spielen würde. Die schlechte Bilanz der Hinrunde verhindert so jedoch jede Ambition. Dennoch ist sicher, dass Krummbek für alle anderen Teams noch zu einem echten Prüfstein wird.
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