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Nadim Bhattigoal: Achtung Archivfoto - inzwischen trägt er seine Haare kurz!
Es war einmal vor langer Zeit, da gab es einen Mann namens Gabriel
Batistuta. Dieser Mann spielte gern Fussball und kam aus Argentinien.
Noch lieber aber schoss er Tore, weshalb ihn die Leute alsbald Batigoal
nannten. Inzwischen schießt Batigoal keine Tore mehr und genießt seine Zeit lieber an den Stränden dieser Welt. Seine Karriere ließ der in Florenz als Legende geltende Stürmer 2005 bei dem arabischen Club Al-Arabi ausklingen. Nicht weit entfernt also vom Mutterland des Fußballs schlechthin, Pakistan. Wie es die Ironie der Geschichte also will, beendete der alte Batigoal seine Karriere in der Nähe der Region, die wie kein zweites Land der Welt Fußballstars hevorbringt. Und aus dieser stammt, wie sollte es anders sein, auch der neue Bhattigoal. Den vielleicht größten fußballerischen Hoffnungsträger seines Landes (und das meine ich wirklich ernst) hat bereits in jungen Jahren in den Westen verschlagen, wo er vor allem in Schellhorn auf sich aufmerksam machte. Im Sommer dann die Sensation: Zusammen mit Coach Achim Holst folgte der Wechsel zur Marina nach Wendtorf. Am gestrigen Sonnabend erlebten die Guiseppe Marina Arena dann den Höhepunkt dieser jungen Karriere: Gegen seinen Ex-Club und Titelfavoriten SG Kühren gelang dem Orient-Redondo das spielentscheidende 1:0 in der 60. Minute. Mit chirurgischer Genauigkeit schlug Bhattigoal´s Distanzschuss neben dem Pfosten ein - und das zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt: Das auf des Messer´s Schneide stehende Spiel kippte damit zu Gunsten der Marina, die SG war gebrochen. Der eingewechselte Schreiner erhöhte wenig später auf 2:0, ehe Korf mit einem präzisen Kopfballtreffer nach Flanke von Bhattigoal alles klar machte.
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Sa, 31. Okt 2009 16:00 Uhr
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SSV Marina Wendtorf
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3:0
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SG Kühren
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Marina: 1 Pörschke - 2 Braune, 4 Busch, 3 Müller - 7 Schmidt-Luckardt, 6 Bhatti, 8 Miroposki, 11 Krumpt - 5 Becker (C) - 10 Lüders, 9 Korf |
Tore: 1:0 Bhatti, 2:0 Schreiner, 3:0 Korf
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Die Marina konnte somit endlich einen Sieg gegen einen Topfavoriten einsammeln und hat daheim weiterhin eine lupenreine weiße Weste. Einen Lob hat sich an diesem Samstag die gesamte Mannschaft verdient, die sich nicht nur spielerisch, sondern vor allem endlich auch disziplinarisch auszeichnete. Dass die Zuschauer ein gut geführtes Spiel beider Seiten sahen, lag aber zu gleichen Anteilen auch am fairen Gegner aus Kühren. Dort scheint die Krise jetzt vollends angekommen zu sein, auch der Blick ins Gäste-Gästebuch verheißt nichts Gutes...
Wir freuen uns über drei Punkte und werfen doch wehmütig einen Blick zurück auf schmerzhafte Begegnungen, in denen unnötig Punkte verschenkt wurden. Wer die Marina kennt, weiß: Auch auf diese Leistung am Wochenende sollte sich niemand zu sehr verlassen. Auswärts wendet die Marina gern ihre Schokoladenseite ab. Dies gilt es ab jetzt abzustellen.
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Kommentare
2009-11-0217:51:06
2009-11-0214:17:38
2009-11-0122:04:32 Krieg ich ja glatt n Steifen