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Author: Henrik Braune -
30.01.2010
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Torwart Hansen und Outback-Comebacker Gleißenberger haben gegen den Wunsch-Marinesen Bennit Andresen das Nachsehen.
Was wir im Bild rechts sehen, ist Fußball. Uns ist es wichtig, das an dieser Stelle einmal festzuhalten. Denn eifrige Kenner des Plöner Fußball wissen: In der Halle macht die Marina für gewöhnlich vieles, aber ganz selten spielt sie Fußball. Und auch der Schnappschuss des Hallenturnieres in Raisdorf entkräftet dieses Bild in Form und Körpersprache nicht. Australien-Rückkehrer Gleißenberger deutete in seinem ersten Auftritt nach der Rückkehr noch nicht an, dass er seine Zeit in Übersee mit beinhartem Abwehr- und Tackling-Training verbracht hat. Offenbar hat er einen unorthodoxen Weg eingeschlagen und Elemente des Ballspiels mit denen des Balletts gemischt. So ist es offenbar kein Zufall, dass die dargebotene Abwehraktion mitsamt des Arabesque (gestrecktes Spielbein), der Attitude (gebogenes Spielbein) und des angedeuteten Sur-le-cou-de-pied (Anlegen des Fußes oberhalb des Knöchels) stark an Aufführungen eines Primoballerino erinnert. Dass er das schlimme Ergebnis (letzter Platz im Gesamtklassement) dennoch nicht verhindern konnte, ist eine Randnotiz. Ob das weiße Ballett jetzt Schule macht, wird sich zeigen. In den kommenden Wochen der Vorbereitung stehen jetz erst einmal gute alte Tugenden auf dem Programm: Laufen, Grätschen, Beißen.
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Kommentare
2010-02-0114:25:59 Es sollte an dieser Stelle fairer Art und Weise nicht unerwähnt bleiben, dass Ballett-Figaro Gleißenberger in diesem Spiel zu einem anderen Zeitpunkt geradezu durch die gegnerische Abwehr "pirouettierte" und den Ball gekonnt zwischen den "Barren" unterbrachte